Schlangengifte - Enzyme - Biokatalysatoren

Biokatalysatoren (Enzyme) sind in der Natur vorkommende chemische Verbindungen bzw. Eiweiße, die die natürlichen Reaktionen im menschlichen Organismus beschleunigen bzw. erst ermöglichen. Für zahlreiche Stoffwechsel- und Immunvorgänge sind diese Bio-Katalysatoren wichtig. Katalysatoren / Enzyme können aus unterschiedlichen Pflanzen, aber auch aus tierischen Giften gewonnen werden.

 

Das Gift von Schlangen ist speziell darauf ausgerichtet einen Gegner zu erlegen. Diese Gifte haben je nach Schlangenart starke Wirkungen auf das Nervensystem, das Blut (damit auch das Immunsystem) oder den Kreislauf.

 

Die Firma Horvi Enymed wurde von Dr. Waldemar Diesing (Pharmakologe und Chemiker) gegründet. Er erforschte bereits in den 40er Jahren die Wirkung von Schlangengiften. Sein Verdienst war es, die Reintoxine aus der Proteinbrücke (rund 85% des Giftes) zu extrahieren und so zu reinigen. Nur so können heute Schlangengifte therapeutisch eingesetzt werden, was ein Vielzahl an Therapien erlaubt:

 

Horvi Enzyme haben sich seit Jahrzehnten in der Therapie folgender Krankheitsbilder bewährt:

  • Asthma bronchiale
  • Allergien
  • Schmerzen aller Art (auch Migräne, Tumorschmerzen)
  • Tumorerkrankungen
  • Rheuma und andere entzündliche Prozesse
  • Gicht
  • Autoimmunerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Kreislaufschwäche
  • Angina Pectoris
  • "Manager-Herz"
  • Entzündliche Erkrankungen des Herzens

 

 

pflanzliche Biokatalysatoren

Enzyme aus Ananas und Papaya (Bromelain und Papain) sind im entzündlichen Bereich und zur Unterstützung der Verdauung weit verbreitet. Durch die Eiweiß zersetzende Wirkung kann der Körper die aufgenommene Nahrung besser spalten, was vor allem Patienten mit einer "etwas müden" Bauchspeicheldrüse zugute kommt. Weitere Wirkungen dieser Enzyme:

 

  • entzündungshemmend
  • verhindert Wassereinlagerung im Gewebe nach Verletzung
  • Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes

 

Dies erklärt die Einsatzbereiche dieser Enzyme:

  • Entzündungen aller Art
  • Entzündungen der Harnwege oder Geschlechtsorganen
  • Entzündungen Arterien, Venen und Lymphgefäßen
  • Entzündlich rheumatische Erkrankungen
  • Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen
  • Entzündungen nach Strahlenbehandlung und Operationen